Samstag, 12. März 2011

Tagebuch eines Abenteuerurlaubs 34

Wir sehen noch viele andere Tiere. Aber Giraffen haben wir keine gesehen. Die waren wohl gerade aus.
So kehren wir müde aber sehr zufrieden zurück in das Zuhause unserer Freunde.
Der Rückweg auf der holprigen Straße ist lang und die Kinder sind ausgelaugt. Und trotzdem: Wenn wir an unser Elefantenabenteuer denken, dann hat sich alles gelohnt!

Während wir unsere Habseligkeiten auf dem Missionsgelände wieder auspacken und die rote Kühlbox vom Dach schnallen, plaudern wir  hier und da mit den uns schon vertrauten Gesichtern der Station. Die Schweizer Nachbarn sind immer noch da. Die Volontäre, die Leute von der Station.
Und alle berichten, dass sie krank sind oder waren.

Verdacht auf Malaria, Durchfall, Übelkeit, Verdacht auf Lebensmittelvergiftung und wer weiß was noch alles. Und wir?
Wir sind putzmunter!

Wir waschen uns eifrig die Hände, achten wo es geht auf Hygiene. Wir essen nur, was gekocht oder frittiert ist. Oder von dem wir wissen, dass es im Chlorbad lag. Wir trinken ausschließlich gefiltertes Wasser und keiner von uns hat auch nur Blähungen. Was uns bislang selbstverständlich war, erscheint uns jetzt wie ein Wunder.
Um uns herum krampft und spuckt es. Die Volontäre haben alle einen glasigen Blick und sind mit Medis vollgepumpt bis unters Dach. Und wir spazieren kerngesund über den Campus!
GOTT sei Dank! Aber sowas von!!!

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